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„Chemnitz to go“: Mit der Smartphone-App die Stadt entdecken

Pünktlich zu den Winterferien haben heute die Stadt Chemnitz und die Zebra Werbeagentur die App „Chemnitz to go“ vorgestellt, die im Zuge der Kommunikationskampagne »Die Stadt bin ich« entwickelt wurde. Sie richtet sich an Chemnitzerinnen und Chemnitzer sowie Touristen und Gäste in der Stadt gleichermaßen und lädt ein, die Stadt in Bild und Ton zu entdecken.

Sie ist seit heute im iTunes App-Store und bei Google Play kostenfrei erhältlich und funktioniert auf allen iOS- und Android-Geräten. Bei Audio-Touren durch das Stadtgebiet kann man direkt vor Ort oder auch bequem zu Hause in Audio-Beiträgen Informatives, Wissenswertes und unterhaltsame Anekdoten über die Sehenswürdigkeiten entlang der Routen anhören.

Angeboten werden dabei eine kleine GPS-unterstützte Innenstadt-Tour mit insgesamt 16 Stationen, die zu Fuß zu bewältigen ist und die große Chemnitz-Tour, die bis an den Stadtrand u.a. zum Wasserschloss Klaffenbach und zum Uni-Campus führt und am besten mit dem Rad oder Auto bewältigt wird.

Das Museum Gunzenhauser, der Versteinerte Wald, die TU Chemnitz, die Schloßkirche, das Stadtbad oder das Chemnitzer Rathaus – das sind einige der Punkte der Innenstadttour, die mit Liebe zum Detail in bebilderten Hörspielfeatures vorgestellt werden. Der Großteil der Punkte enthält zudem Audiobeiträge, in denen auch zahlreiche Zeitzeugen und Chemnitzer Originale zu Wort kommen, darunter unter anderem Türmer Stefan Weber, Architekt Peter Koch, Sören Gruner (Bandbüro), Gabriele Viertel (Stadtarchiv), Gunzenhauser-Kuratorin Anja Richter, Ralph Kretschmar (Grabungsleiter), Lilli Türpe (Zeitzeugin des 5. März 45) und Prof. Clauss Dietel.

Die Beiträge sind in Deutsch und Englisch sowie in Sächsisch vertont. Als Sprecher konnten der Schauspieler Ben Münchow und die Chemnitzerin Ines Deinert gewonnen werden, die Version in sächsischer Mundart hat der Chemnitzer Kabarettist Stephan Dettmeyer eingesprochen.

Zusätzlich bietet die App zahlreiche Freizeit-Tipps mit Informationen zu Orten in den Bereichen »Kunst & Kultur«, »Gärten & Parks« und »Sport und Freizeit«. Hier findet man Öffnungszeiten und wie man einzelne Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte Orte erreicht.

Katja Uhlemann, Stadt Chemnitz: „Ein erklärtes Ziel der Kommunikationskampagne „Die Stadt bin ich“ ist auch, Chemnitzerinnen und Chemnitzern und ihren Gästen die interessanten, liebenswerten und sicher auch überraschenden Facetten der Stadt zu zeigen. Dafür ist die App ein toller Begleiter. Und wenn das Wetter mal nicht passt: Der Hörspielcharakter macht es möglich, die Entdeckungsreise auch daheim anzutreten.“

Joerg G. Fieback von Zebra ergänzt: „Die Audioguide-App macht Chemnitz quasi zu einer sprechenden Stadt. Das ist für Gäste, Touristen oder auch für Studenten ein moderner und unterhaltsamer Weg, die Stadt zu erkunden – aktiv oder vom Sofa aus. Auch Chemnitzer und Chemnitzerinnen werden den einen oder anderen Überraschungseffekt erleben. Das ging selbst uns so.“

Uwe Fiedler, Leiter des Schloßbergmuseums war an den Recherchen beteiligt: „Die App bietet eine tolle neue Perspektive über das gesamte Spektrum der Geschichte der Stadt.“

Hier downloaden:

10 4 11. Februar 2015 gepostet am

4 Kommentare

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  • Sven Zimmermann 15. Februar 2015 - 8:53 Antworten

    wann kommt die app für den blackberry?

    • Redaktion 2. März 2015 - 17:44 Antworten

      Vielen Dank für euer Interesse an der App. Zum Start mussten wir uns auf die beiden mit Abstand am meisten verbreiteten Betriebssysteme Android und iOS beschränken. Inwieweit wir auch die Blackberry- und Windows Phone-Nutzer mit einer eigenen Version bedienen werden können, lässt sich derzeit nicht sagen. Wir nehmen es aber auf die Wunschliste – zu den inhaltlichen Erweiterungswünschen – mit auf.

  • S. Müller 28. Februar 2015 - 11:15 Antworten

    Hallo,
    schöne Idee von euch. Wann können wir Windowsnutzer auch mit solch einer App rechnen?
    Viele Grüße

    • Redaktion 2. März 2015 - 17:43 Antworten

      Vielen Dank für euer Interesse an der App. Zum Start mussten wir uns auf die beiden mit Abstand am meisten verbreiteten Betriebssysteme Android und iOS beschränken. Inwieweit wir auch die Blackberry- und Windows Phone-Nutzer mit einer eigenen Version bedienen werden können, lässt sich derzeit nicht sagen. Wir nehmen es aber auf die Wunschliste – zu den inhaltlichen Erweiterungswünschen – mit auf.